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VORPREMIERE!


POSER (SIC!) – GEBT GEDANKENFREIHEIT!


Eine multimediale Performance von Sir Gabriel Dellmann

 

Wie wird sich unser Verhalten ändern, wenn uns bewusst geworden ist, dass die eigenen Gedanken nicht nur nicht mehr frei sind, sondern von anderen erfasst und sichtbar gemacht werden können – hören wir dann auf zu denken?
John le Posa (ein Nachfahre des berühmten Marquis von) verliert sich im Chaos von Überwachung, Datensammelwut und der allumfassenden Kontrolle des Alltags – er sieht seine Identität vom Verschwinden bedroht, nichts weiter als eine Zahlenfolge in einer von Algorithmen bestimmten Welt.

Posa tritt an gegen die Vertreter des Status Quo, gerät ins Wanken und in die Schusslinie der Justiz und der öffentlichen Meinung. Sich keines Fehltrittes bewusst, ist er plötzlich der größte Gegner des Systems, für dessen Verbesserung er eintreten wollte. Er stellt die gesamte Matrix in Frage: Aufklärung oder Verschwörungstheorie, Fiktion oder eine glaub-würdige Realität? Posa kann nicht mehr unterscheiden. Aber wer kann das schon?

Sir Gabriel Dellmann bedienen sich schamlos den Mitteln der Popkultur und kreieren zwischen rasanter Video-Art, albtraumhaften Szenarien, Beats, Trash und Splatter einen multimedialen Rausch. Komödie? Tragödie? Beides.

Eine Koproduktion von Sir Gabriel Dellmann, Theater im Depot Dortmund, Rottstr 5 Theater Bochum und studiobühneköln.
Gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund, das NRWKultursekretariat, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bochum und das Kulturamt der Stadt Köln.

 

Vorpremiere:
SA 16.04.2016 um 20 Uhr
Eintritt: VVK 15 € / 8 € erm.
AK 17 € / 10 € erm.
Ort: Theater im Depot
Text & Regie: Björn Gabriel
Produktionsleitung: Anna Marienfeld
Ausstattung: Steffi Dellmann
Video: Tilmann Oestereich
Spiel: Martin Hohner, Fiona Metscher, Aischa-Lina Löbbert, Matthias Hecht

DEPOSITIONEN #2
VERSUCH EINER GESPRÄCHSKULTUR

 

Die neue Gesprächsreihe Depositionen bietet die Möglichkeit zu relevanten gesellschaftlichen Problemstellungen Fragen zu stellen, Informationen zu erhalten und auszutauschen. Verschiedene Fachleute der jeweiligen Themen stellen ihr Wissen zur Verfügung und bieten den Teilnehmern eine Möglichkeit zur Debatte.

 

Depositionen #2 beschäftigt sich mit dem Thema: Ankommen. Angekommen sein.

Was ist notwendig, um geflüchtete Menschen würdig aufzunehmen und was passiert nach den "Ankommen". Wann hört ein "Ankommen" auf und fängt Alltag an? Was wollen die "Ankommenden"?

 

Wir wollen an diesem Sonntag einen Ort der Begegnung schaffen. Wir haben daher unter anderem Menschen eingeladen, die selber eine Geschichte der Flucht haben, und Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, um ein Ankommen so gut wie eben möglich zu gestalten.

 

Termine:
SO 24.01.2016 um 15 Uhr
SO 21.02.2016 um 15 Uhr
Eintritt: frei
Ort: Theater im Depot
Konzeption: Sir Gabriel Dellmann e.V. und Theater im Depot

 

 

 

Music: Delts (Noclu Remix - Vendetta Remix) by Vendetta & AniYo Kore

PREMIERE: 26.09.15 + 27.09.15 Theater im Depot

"THE GREAT DEMOCRACY SHOW - IT'S UNBELIEVABLE" wurde zu den Heidelberger Theatertagen eingeladen!

 

Am 07. November 2015 tritt Sir Gabriel Dellmann den Wettbewerb um den Heidelberger Theaterpreis an. Infos und Tickets gibt es hier: Heidelberger Theatertage 

"The Great Democracy Show - it's unbelievable" ist nominiert für den Kölner Theaterpreis 2015! 

 

Sir Gabriel Dellmann wurde zum Kaltstart Theaterfestival Hamburg eingeladen!

 

Am 01. Juni präsentiert sich THE GREAT DEMOCRACY SHOW - IT'S UNBELIEVABLE im Haus 73, am Schulterblatt der Hafenstadt!

 

Tickets und Informationen

gibt es hier: Kaltstart Hamburg

"The Great Democracy Show - it's unbelievable" erhält den Petra Meurer Preis 2015 für innovative Theaterinszenierungen.

Sir Gabriel Dellmann wird 3 - Champagnerparty! 

 

 

Wann? 30. Mai (nach The Great Democracy Show und gemeinsam zelebriertem Pokalfinalspiel)

    Wo? Theater im Depot, Dortmund (Immermannstr. 29, 44147 Dortmund) 

"Dantons Dilemma" ist nominiert für den Kölner Theaterpreis 2014!

Fiona Metscher ist für ihre Rolle in „Dantons Dilemma“für den Kölner Darstellerpreis nominiert!

Premiere : 31 Oktober 2014

Parcours durch einen Überwachungsstaat

 

eine Koproduktion von Sir Gabriel Dellmann,  Theater im Depot Dortmund, Rottstr 5 Theater Bochum und studiobühneköln


Regie : Björn Gabriel
Ausstattung : Stefanie Dellmann

Produktion : Anna Marienfeld

Video : Mario Simon, Philipp Skuza

Bühnenbau : Ingo Winkler ( Der Schwede )

Spiel : Fiona Metscher, Martin Hohner, Christoph Jöde, Jennifer Frank

 

Unsere Freiheit ist nicht erst seit den NSA-Lauschangriffen in Gefahr geraten. Viel länger schon bedeutet die omnipräsente Steuerung unseres Willens einen perfiden Dauerangriff auf unsere Intimität: Die Unterhaltungsindustrie vermittelt uns, was und wie wir zu begehren haben. Die Werbeindustrie produziert Lebensgefühle, die uns glauben machen, mit dem Besitz von Mainstreamprodukten unsere angebliche Individualität entsprechend eingekleidet zu haben. Wir befinden uns in einem moralischen Vakuum, in dem Traditionalismus an die Stelle des Bewusstseins getreten ist - dennoch feiern wir ständig die Errungenschaften unserer demokratischen Ordnung.
THE GREAT DEMOCRACY SHOW ist eine kritische Auseinandersetzung mit Manipulations- und Überwachungsmethoden, dem Angriff auf das Recht auf Privatsphäre, und der Gleichgültigkeit der Entscheidungsträger und Bevölkerung.
Sir Gabriel Dellmann nehmen das Publikum mit auf einen Ritt durch Lichtkunst, Theater und Beat. Entertainer treten auf, Sekt wird gereicht und der Stolz, Mitglied einer humanistisch orientierten Gesellschaftsstruktur zu sein, wird spürbar.
Dann werden die Feierlichkeiten abgebrochen, da der Auftraggeber verschwunden ist. Was nun? Kommentatoren des Zeit- und Spielgeschehens schalten sich ein: Erinnyen (wer sonst?) zelebrieren den Untergang der freiheitlichen Werte und prophezeien weitere Katastrophen. Aber da gibt es auch noch Ziri (Name von der Redaktion geändert), die nette Verkäuferin des kosmopolitischen Lifestyles. Dem pseudo-hedonistischen Lebensentwurf sei keine Grenze gesetzt! Solange die Musik läuft, muss ja keiner hören, dass irgendwo eine Uhr tickt…

 

Gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund, das NRWKultursekretariat, das Ministerium Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bochum, die Stiftung Kulturhauptstadt RUHR.2010, den Fonds Soziokultur, die Bezirksregierung Arnsberg und das Kulturamt der Stadt Köln

Dantons Dilemma ist eingeladen worden zum

Theaterszene Europa Festival 2014

in der studiobühneköln vom 7. – 14. Juni 2014

Die Meinung der Kölner Theaterzeitung Akt....

 

"Inszenierung des Monats ist "Dantons Dilemma" an der studiobühneköln: Die freie Gruppe "Sir Gabriel Dellmann" inszeniert einen mitreißenden Abend, der uns allen einen verstörenden Spiegel vorhält - mit oftmals sehr plakativen und dennoch sehr eindringlichen Szenen."

DANTONS DILEMMA

Copyright: Sir Gabriel Dellmann

 

 

 

Sir Gabriel Dellmann

proudly presents:


Dantons Dilemma (Uraufführung)


Regie: Björn Gabriel
Ausstattung: Steffi Dellmann
Produktion: Anna Marienfeld
Vision & Sound: Nikolai Neugebauer, Mario Simon
Kostüm: Steffi Dellmann
Assistenz: Matthias Seier
Spiel: Janina Rudenska, Fiona Metscher, Martin Hohner, Matthias Hecht

Verpackung:
Vier faule Vögel beiderlei Geschlechts, gefangen im Brachland einer zivilisatorischen Ordnung, die längst keine Orientierung mehr bietet... - also machen sie sich auf die Socken - die, der guten alten Erkenntnisgewinnerei. Es entwickelt sich ein wilder Trip durch Lichtinstallationen und Beat. Sie rauschen durch die sagenumwobenen Sümpfe der Pseudodemokratie, passieren das Spukschloss der Feingeisterei, finden Unterschlupf in einer Höhle des Lustgebirges und robben ihre trägen Leiber über den Gipfel der Unterhaltung bis ins Einmachglas der Sinnstiftung.
Unterwegs ziehen sie mehrere Altmeister zu Rate - einer von jenen schließt sich ihnen an: George Danton - Experte für angewandte Revolutionswissenschaften...

Ansatz:
Wie wollen wir leben? - Versuch einer Bestandsaufnahme der aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse.
Wir entwickeln eine Textcollage aus persönlichen Erfahrungsberichten unserer Zeitgenossen, politischen Ereignissen und Analysen, welche unsere demokratische Ordnung hinterfragen. Die Collage wird abgeglichen mit "Lenz", der die Konstitution des Individuums im kollektiven Dilemma formuliert (Ansatz) und "Der Hessische Landbote" und Büchners Briefen, woraus wir Material zur gesellschaftlichen Veränderung generieren (Handeln). Dann entwickeln wir durch den Bezug auf "Dantons Tod" einen Pessimismus gegenüber den revolutionären Ansätzen. Die daraus folgende Resignation findet ihre Parallelen in der Stagnation einer angeblichen Demokratie, die nicht mehr in der Lage ist, ihre Probleme zu lösen (Scheitern). Ziel ist die Entwicklung von Diskursen zur Lage der Nation.

Umsatz:
Lichtinstallationen und Soundcollagen liefern eine Plattform, auf der die menschlichen Körper agieren. Ein zweifacher Einsatz von Videokunst erzeugt eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und thematisiert Informationsüberlastungen und Überforderungen im Umgang mit der sogenannten Realität:
1. Mapping - als zentrales Element des Bühnenbildes
2. Videoeinspielungen im Cut-Up-Verfahren
140 Pappkartons, viele Perspektiven und Projektionsflächen, Musik, 6 Baustangen, 5 Standardpodeste, 4 Performer, 3 Theken, 2 Beamer und 1 Störfaktor - skizzieren eine Welt, die im Innersten zusammenfällt.


Unterstützt durch:
Theater im Depot, Dortmund; Theaterdiscounter, Berlin; Studiobühne Köln; Theater Rottstr 5, Bochum; NRW Kultursekretariat; Regionalverband Ruhr; Kulturamt der Stadt Köln; Kulturbüro der Stadt Dortmund; Stadt Bochum; Cafe Erdmann, Dortmund; RGU, Dortmund.

 

 

 

 

 

 

 

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copyright. MEYERORIGINALS

Pressestimmen zu "Kampf des Negers und der Hunde"

„Ich bin der Neger ... was auch immer das heißt." In dem Moment, in dem die blonde Annika Meier dies ausspricht, scheint die Zeit auf der Bühne stillzustehen. Die an sich schon sehr fragile Wirklichkeit, die Regisseur Björn Gabriel und Ausstatterin Stefanie Dellmann zuvor mittels Videoeinspielungen, Soundeffekten und fast schon abstrakten Bühnenbild-Versatzstücken geschaffen hatten, wird in diesem Augenblick endgültig transparent. Alles ist Schein und Spiel, aber gerade deswegen auch todernst. [...]

Von dem Gemisch aus Exotik und Erotik, das Koltès vor allem in den Auftritten von Horns Verlobter Léone (Fiona Metscher) heraufbeschwört, ist in der ersten Produktion von Björn Gabriels und Stefanie Dellmanns freier Gruppe „Sir Gabriel Dellmann" nichts mehr übrig geblieben. Annika Meiers Alboury bricht mit jedem Klischee. Ihr Neger ist die Andere, die Fremde, die in der Welt der Konzernsoldaten Horn und Cal immer gleich auch ein Eindringling ist, ein Störfaktor im System wie einst Antigone.[...]

Diese kurzen Videos werden zur Wirklichkeitsfolie, vor der Björn Gabriel ein grandios zwischen Clownerie und Melancholie changierendes Spiel in Szene setzt.



                                                                                          Kulturkenner.de ...Sascha Westphal ...07.Oktober 2012

 

 

„Der Kampf des Negers und der Hunde“ ist eine aberwitzig rasante Mischung aus Agitprop, Commedia dell’arte, polit-philosophischem Diskurs und viel Text. [...] Bei der Premiere intensiver Beifall und vereinzelte „Bravo“-Rufe.

                                                                                                              koeln.de ... Jürgen Schön ... 01. Oktober 2012

 

 

 

Dass der schwarze Mann von einer blonden Frau gespielt wird, funktioniert, weil Annika Meier ihrer Figur Intelligenz und Eloquenz verleiht. [...] Eine Aufführung, die keine Minute langweilt.


Kölner Stadt-Anzeiger ... Jessica Düster ... 02. Oktober 2012